Der Ursprung einer Utopie
Als Gene Roddenberry 1966 mit Star Trek: The Original Series (TOS) an den Start ging, ahnte kaum jemand, dass hier der Grundstein für ein weltumspannendes Phänomen gelegt wurde. Roddenberry, selbst ehemaliger Pilot und Polizist, entwarf nicht nur eine Science-Fiction-Serie, sondern eine Vision einer besseren Zukunft: eine Menschheit, die Armut, Kriege und Rassismus überwunden hat und im Geiste der Forschung durch die Galaxie reist. Diese Vision, die in Roddenberrys ursprünglichem Konzept „Wagon Train to the Stars“ verankert war, bildete den Kern der Utopie.
Die Umsetzung war in den 1960er Jahren, mitten im Kalten Krieg und in der Ära der Bürgerrechtsbewegung, revolutionär. Die bloße Präsenz einer multinationalen und multikulturellen Crew auf der Brücke der U.S.S. Enterprise war ein starkes Statement. Die schwarze Schauspielerin Nichelle Nichols als Kommunikationsoffizierin Lt. Uhura war ein Vorbild für Millionen. Martin Luther King Jr. selbst soll Nichols persönlich ermutigt haben, die Rolle nicht aufzugeben, da sie ein Symbol für eine Zukunft ohne Rassenschranken sei. Nichols wiederum überzeugte Whoopi Goldberg viele Jahre später, in Star Trek: The Next Generation (TNG) die Rolle der Guinan zu übernehmen – ein sichtbarer Einfluss der Serie über Generationen hinweg.
Die Studios waren zunächst skeptisch. Der erste Pilotfilm, „The Cage“ (1965) mit Jeffrey Hunter als Captain Pike, wurde von NBC als „zu intellektuell“ abgelehnt. Nur dank Roddenberrys Beharrlichkeit und der Fürsprache von Studiomanager Herbert Solow erhielt er eine zweite Chance, die zur Besetzung mit William Shatner als Captain Kirk führte und den Weg für das Franchise ebnete.
Philosophische Tiefe und der gesellschaftliche Spiegel
Star Trek war immer mehr als Abenteuer im Weltraum – es war ein Spiegel unserer Gesellschaft, der uns mit den großen moralischen und ethischen Fragen konfrontierte.
Rassismus und die menschliche Hybris
Die TOS-Folge „Let That Be Your Last Battlefield“ („Bele jagt Bele“) ist eine ikonische Allegorie. Sie zeigt zwei außerirdische Wesen, deren Gesichter zur Hälfte schwarz und weiß gefärbt sind. Ihr unerbittlicher, jahrhundertelanger Hass beruht allein auf der umgekehrten Farbanordnung – eine schockierend offensichtliche Metapher für Rassismus. Diese Episode wurde in den USA nur wenige Jahre nach der Verabschiedung des Civil Rights Act ausgestrahlt und war ein kühner Kommentar zu den anhaltenden Spannungen.
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| Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Plato%27s_Stepchildren_kiss.jpg |
Ethik in Technologie und Künstliche Intelligenz
In TNG wurde der Androide Data zum philosophischen Kernstück. Die Episode „The Measure of a Man“ („Wem gehört Data?“) stellt die Frage, ob ein künstliches Wesen mit Bewusstsein dieselben Rechte haben sollte wie ein Mensch. Diese Auseinandersetzung mit der KI-Ethik ist heute aktueller denn je.
Zu dieser Folge gibt es auch eine umfassende philosophische Betrachtung:
Die TNG-Folge „I, Borg“ („Ich, Borg“) geht einen Schritt weiter und hinterfragt, wie ein Kollektiv die Rechte eines Individuums unterdrücken kann und welche Vorwürfe man dazu den Einzelnen machen kann. Mit der Figur Hugh wurde einer Borg-Drohne eine Identität gegeben, die die gesamte Ordnung der Borg infrage stellt - von einer homogenen Menge zur Möglichkeit, individuelle Vorstellungen zu erleben und erweitern und daraus ein anderes Wertesystem zu entwickeln.
Krieg, politische Spannungen und Umgang mit Aggressoren
Die Originalserie reflektierte die Spannungen des Kalten Krieges. Die Klingonen waren ursprünglich eine Metapher für die Sowjetunion und in weiterer Folge ein Synonym für Spannungen mit aggressiven Regimen bzw. Diktaturen und einem dennoch möglichst freidlichen und diplomatische Umgang als bessere Lösung. In späterer Folge werden auch durch die Romulaner militärische Regime einer eigenen Betrachtung unterzogen.
Die Folge „A Taste of Armageddon“ („Krieg der Computer“) ist ein eindringlicher Kommentar auf die Sinnlosigkeit des Krieges. Hier führen zwei Zivilisationen einen Krieg, in dem die Opferzahlen von Computern berechnet werden und die Menschen sich anschließend selbst hinrichten, um die Zerstörung von Infrastruktur und zusätzliches Leid zu vermeiden. Dies thematisiert nicht nur die damals aufkommende Debatte um nukleare Abschreckung, sondern auch die Schrecken, die jeder Krieg auch für die Zivilbevölkerung mit sich bringt und dass jegliches Leid durch Kriege ein sinnloses ist!
Soziale Ungleichheit und die Bedrohungen und Grenzen der völligen Utopie: Mit Star Trek: Deep Space Nine (DS9) wagte sich das Franchise in moralisch schwierige Zonen. Die Folge „Past Tense“ („Zeit des Terrors“) schickte die Crew in ein Obdachlosenlager im San Francisco der 2020er Jahre – eine erschreckend realistische Reflexion sozialer Ungleichheit.
In „In the Pale Moonlight“ („Im fahlen Mondlicht“) manipuliert Captain Sisko die Romulaner, um sie zum Eintritt in den Dominion-Krieg zu bewegen. Dies stellte die utopischen Ideale von Star Trek in Frage und reflektiert, ob und welche moralischen Kompromisse in Krisenzeiten eingegangen werden müssen.
Humanistische Grundwerte und Einflussnahme
Darüber hinaus gibt es in den verschiedenen Star-Trek-Franchises immer wieder Hauptfiguren, die die Grenzen der Föderationswerte (meist der obersten Direktive zur Nichteinmischung in fremde Kulturen) auslotete.
Star Trek Voyager befasste sich in „Critical Care“ („Kritische Fürsorge“) mit den Mängeln eines zynischen Profitmodells im Gesundheitssystem.
Die Episode „Lift Us Where Suffering Cannot Reach“ aus dem aktuellen Star Trek Strange New Worlds griff eine uralte Parabel auf: Eine scheinbar perfekte Gesellschaft, deren Wohlstand auf dem Leid eines einzelnen Kindes basiert – eine schmerzhafte Frage nach dem Preis der Utopie. Diese Episode war eine Hommage an die Kurzgeschichte „The Ones Who Walk Away from Omelas“ von Ursula K. Le Guin und zeigte, dass Star Trek auch heute noch bereit ist, unbequeme Fragen zu stellen.
Bei TNG in der Folge „Der Gott der Mintakaner“ (Who Watches the Watchers) wird Captain Picard nach einem technischen Unfall und dem unfreiwilligen Kontakt mit einer weniger technisch entwickelten Kultur auf Mintaka III fälschlich als Gott verehrt und muss diesen falschen Aberglauben beenden, um jegliche weitere Manipulation und in der weiteren Entwicklung eines fremden Volkes negative Wirkungen zu verhindern.
Die oberste Direktive wird immer wieder auch als Erkenntnis aus den Auswirkungen des Kolonialismus und jeglicher Manipulation von weniger technisch entwickelten Völkern thematisiert.
Auch in den Folgeserien Lower Decks und Prodigy, die sich vor allem an ein jüngeres Publikum richten, werden diverse philosophische Fragestellungen behandelt, wobei hier der Unterhaltungswert eindeutig im Vordergrund steht, was dem Genuss dieser Serien mit dem eindeutigen Star Trek Gedanken keinen Abbruch tut!
Führungsstil und Umgang mit Strukturen und Hierarchien
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| Quelle: https://www.startrek.com/en-un/news/which-star-trek-captain-are-you |
Kirks emotionale Verbundenheit aber auch Intuition und "spielerische" Konfliktbewätigung, Picards diplomatische Vernunft und vorbildliches Pflichtbewusstsein, Siskos personenbezogener Führungsstil und pragmatische Entschlossenheit, Janeways fast "mütterliches" Verantwortungsgefühl gepaart mit innovativer Hartnäckigkeit und Archers sowie Pikes visionäre Werteverbundenheit und situative Risikobereitschaft sind nur eine erste oberflächliche Betrachtung, die man noch auf mehrere Aspekte erweitern könnte, was wir uns für einen etwaigen Folgebeitrag aufheben.
Die kreativen Köpfe hinter dem Phänomen
Hinter dem Erfolg von Star Trek standen stets visionäre Menschen, die sein Universum prägten.
Roddenberry lehnte destruktive Zukunftsbilder ab und schuf stattdessen eine utopische Erzählung, die den Glauben an das Potenzial des Menschen in den Mittelpunkt stellte. Er formulierte es selbst so: „Star Trek war ein Statement, dass wir besser sein können.“ und „In einer wirklich fortschrittlichen Gesellschaft gibt es keine Kriege, keinen Hunger, keinen Hass – nur die Herausforderung, das Universum zu entdecken.“ Seine Philosophie verband kritischen Fortschrittsglauben, Humanismus und die Überzeugung, dass Vielfalt und Kooperation der Schlüssel zu einer besseren Zukunft sind.
Dorothy C. Fontana – Eine der ersten Autorinnen, die der Serie mit der Erfindung der Andorianer aber vor allem der Hintergrundgeschichte von Spock und den Vulkaniern eine neue Charakterentwicklung und weitere inhaltliche Tiefe verlieh. Sie schrieb wegweisende Episoden wie „Journey to Babel“ („Reise nach Babel“), in der Spocks Eltern auftauchten und die Komplexität einer interkulturellen Identität als halb Mensch, halb Vulkanier beleuchtet wurde.
Nicholas Meyer – Als Regisseur von Star Trek II: The Wrath of Khan und Star Trek VI: The Undiscovered Country brachte er eine neue literarische Komplexität mit dem Aufgreifen von alten Episoden und politischen Entwicklungen ins Franchise. Er war es, der die ikonische Szene schuf, in der Spock stirbt – eine mutige, kontroverse Entscheidung, die die emotionale Tragweite der Charaktere verstärkte und das Franchise aus der episodischen Abenteuer-Erzählung heraushob.
Rick Berman – Der Architekt der TNG-Ära. Nach Roddenberrys Tod führte er das Franchise über vier Serien hinweg (TNG, DS9, Voyager, Enterprise) und sorgte für den Zusammenhalt des Kanons. Er gilt als der Mann, der Star Trek ins goldene Zeitalter der 90er Jahre führte.
Michael Piller – Mit ihm begann Star Trek, Figuren konsequent zu entwickeln. Er war der Schöpfer der Borg Königin, eine ikonische Figur, die dem Kollektiv ein Gesicht gab und die Gefahr einer zentralen Übermacht bzw. aggressiven Diktatur erneut personifizierte.
Ira Steven Behr – Als Showrunner von DS9 führte er serielle Handlungsbögen und politische Tiefe ein. Seine Vision einer Art "Space-Western-Sheriff-Serie", die sich mit den Folgen von Krieg, aber auch weiterhin interkultureller Konflikte und Moralvorstellungen befasste, war bahnbrechend und lange unterschätzt für das gesamte Franchise.
Ronald D. Moore – Er war entscheidend für die Borg-Folgen und brachte eine schonungslose, düstere Thematik in das Franchise, die er später als Schöpfer von Battlestar Galactica (2004) fortsetzte. Moore war bekannt dafür, die utopischen Ideale der Föderation kritisch zu hinterfragen.
Brian Fuller - ähnlich wie Moore brachte auch Fuller eine teils dünklere Atmosphäre, aber meist mit einem Aspekt des im ersten Moment Übersinnlichen und auch einer gewissen Ästhetik vor allem bei Voyager und Deep Space Nine mit ein. Als Mitbegründer von Discovery verließ er aber nach Differenzen dieses Franchise noch vor der Fertigstellung.
Brannon Braga – Er war für surreale und konzeptionell herausfordernde Episoden wie die Zeitschleifenfolge „Cause and Effect“ (TNG) mit der Zerstörung der Enterprise oder „Year of Hell“ (Voyager) verantwortlich. „Year of Hell“ wurde als Zweiteiler konzipiert, um zu zeigen, wie sich die Crew über ein ganzes Jahr hinweg behaupten würde, wenn sie mit in einem zerstörerischen und absolut überlegenem Feind konfrontiert wäre. Noch dazu behandelt die Folge die Frage von Genozid und Grenzen des Einsatzes wissenschaftlicher Erkenntnis, v.a. Waffensystemen. Diese Episoden gehören zu den destruktivsten Erzählungen in der gesamten Seriengeschichte.
Alex Kurtzman – Der Architekt des „New Trek“. Seit 2017 ist er verantwortlich für die neue Welle von Serien (Discovery, Picard, Strange New Worlds) und versucht, Tradition und moderne Erzählweisen zu vereinen. Schon mit "Picared" aber insbesondere mit Star Trek: Strange New Worlds besinnt er sich erfreulicherweise wieder auf die Ursprünge der klassischen Serie und ihrer abenteuerlich allegorischen und episodischen Erzählweise.
Technische Visionen und wissenschaftliche Inspiration
Viele Technologien aus Star Trek inspirierten die echte Welt und funktionierten als Blaupause für reale Innovationen.
Pads (PADDs): Die Personal Access Display Devices (PADDs) aus TNG waren eine verblüffende Vorwegnahme heutiger Tablets.
Universalübersetzer: Obwohl die Technologie noch nicht perfekt ist, haben abgesehen von Online-Tools wie Google-Translate weitere moderne KI-gestützte Übersetzungsysteme das Konzept des live Universalübersetzers in die Realität umgesetzt.
Nicht nur Handys oder Smartphones, sondern auch Bluetooth-Headsets wurden in Star Trek also in den1960iger Jahren bereits vorausgesagt.
Holodecks: Der virtuelle Simulationsraum, der die Crew in beliebige Realitäten eintauchen ließ, war eine weiterentwickelte Version von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Heute sind Holodeck-ähnliche Raumsimulations-Konzepte in der Unterhaltungsindustrie, aber auch in der Medizin und im Militär Realität geworden. Auch in der Holoprojektion wird weiter geforscht, auch um diese berührbar zu machen.
Proteinresequenzer, Nahrungsverteiler und Replikatoren: Die Vision des Nahrungsverteilers ist Inspiration und ein Abbild der Forschung seit den späten 60iger Jahren an der Herstellung von Lebensmitteln aus teils synthetisierten Zutaten.
Die Replikatoren als Weiterentwicklung, um beliebige Objekte aus anderen Energieträgern bzw. Materialien zu erzeugen, fand eine Entsprechung in modernen 3D-Druckern, die heute in der Industrie und Medizin bis in die moderne Lebensmittelforschung eingesetzt werden.
Wie auch Wissenschaftler:innen von Star Trek fasziniert sein können und sogar den wissenschaftlichen Hintergrund (hier Physik) der Serie analysieren, sehen Sie in diesem Video vom großartigen Prof. Metin Tolan:
Noch mehr Informationen als im Video gibt es auch in seinem Buch: Die STAR TREK Physik: Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt und andere galaktische Erkenntnisse
Ein weiteres Video erklärt die wissenschaftlichen Theorien der Serie in einfacher und unterhaltsamer Form von Prof.Dr.Hubert Zitt:
Einfluss auf andere Serien und Filme
Ohne Star Trek wären viele moderne Sci-Fi-Formate kaum in ähnlichen Formen denkbar, denn Star Trek etablierte Science-Fiction als ernstzunehmendes Fernsehgenre mit mehr als nur bedrohlichen Monstern oder die Erde erobernden Aliens und sensibilisierte das Publikum für komplexe Welten und tiefgründige Geschichten. Serien wie Babylon 5 nutzten eine ähnliche Erzählweise, Battlestar Galactica entwickelte die düstere, aber ähnlich moralische Komponente. Auch moderne Serien wie The Expanse greifen moralische und politische Fragestellungen entlang der Entwicklung einer Raumschiffcrew und weiterer Charaktere auf.
Fandom - von Conventions über Videos und Podcasts bis Social Media
Das Fandom ist das Rückgrat von Star Trek. Bereits in den 1970ern organisierten Fans die ersten Conventions, die halfen, das Franchise nach der Absetzung von TOS am Leben zu halten. Fanfiction, Cosplay und Fanfilme sind bis heute Ausdruck dieser Leidenschaft. Die Fan-Filme, die mit großem Aufwand produziert wurden, zeugen von der Kreativität und Hingabe der Fans, die das Universum selbst erweiterten.
Trekkies: Zwei Fanaktionen, die die Welt veränderten
Rettung der Originalserie (TOS): Fans organisierten die berühmte Brief-Kampagne von 1968 gegen die Absetzung nach Staffel 2. Der anhaltende Syndication-Erfolg in den 70er Jahren, getragen von den Fans, überzeugte Paramount von der Rentabilität und führte direkt zum Kinofilm Star Trek: Der Film (1979) und zur Franchise-Wiederbelebung.
Durch den Zuspruch der Fans zu TOS wurde ab 1973 Star Trek the Animated Series (TAS) als erste Zeichentrickversion und Fortsetzung mit den Originalstimmen der Hauptcharaktere gedreht, die sogar 1975 den "Emmy for Outstanding Children’s Series" gewann!
Space Shuttle Enterprise: Die NASA wollte den ersten Shuttle-Prototypen Constitution nennen. Eine massive Fan-Briefaktion an Präsident Gerald Ford bewirkte die Umbenennung in Enterprise (1976), eine direkte Hommage an das Star-Trek-Raumschiff.
Im 21. Jahrhundert hat das Fandom mit den sozialen Medien neue Kanäle gefunden, um sich zu vernetzen und das Erbe zu pflegen.
YouTube: Kanäle wie TrekCulture, Trekyards oder Trek Central analysieren Episoden, Technik etc.
Podcasts: Podcasts wie Mission Log, TrekCast, Planet Trek, Priority One oder The Delta Flyers (von den ehemaligen Voyager-Stars Robert Duncan McNeill/Tom Paris und Garrett Wang/Harry Kim), liefern weitere Einblicke in das Star Trek Universum und seine Hintergründe.
Social Media: Auf TikTok und Instagram produzieren junge Fans Memes, Cosplays und kurze Lore-Videos, während offizielle Accounts wie @StarTrekOnPPlus die Community mit News auf dem Laufenden halten.
Die Zukunft: Starfleet Academy und Star Trek Scouts
Mit Strange New Worlds hat das Franchise bewiesen, dass die klassische allegorisch-episodische Erzählweise auch im Streaming-Zeitalter funktioniert. Nun steht die nächste große Serie bevor: Starfleet Academy. Geplant für 2026, soll die Serie junge Kadetten in den Mittelpunkt stellen – eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte und klassischem Trek-Abenteuer. Damit schlägt das Franchise eine Brücke zur nächsten Generation von Fans und behandelt Fragen wie: Wie wird man zur Führungskraft in einer utopischen, aber komplexen Zukunft?
Star Trek Scouts ist für die noch jüngeren künftigen Star Trek Fans - eine kindgerechte Serie, die nach dem begrenzten Erfolg von Prodigy nun ein noch jüngeres Publikum (ab 4 Jahren) ansprechen soll. Warum es trotz ungewöhnlicher Elemente ein guter Ansatz sein kann, beschreibt dieser Artikel von PlanetTrek.
Die beiden Serien versprechen, eine neue Ära des Star-Trek-Storytellings einzuleiten, die die Werte von Star Trek an jüngere Zielgruppen anpasst.
Fazit
60 Jahre Star Trek sind mehr als eine Seriengeschichte – sie sind zurecht ein kulturelles Phänomen. Von Roddenberrys Vision über die mutigen Autor:innen bis hin zu den Fans, die das Franchise am Leben halten, ist Star Trek ein Spiegel unserer Träume und Hoffnungen. Das Vermächtnis des lebt in jeder neuen Geschichte weiter, die auch weiterhin interessant ist in den verschiedensten Arten zu erzählen und immer wieder etwas Neues und Interessantes aus dem menschlichen Universum und darüber hinaus zu bieten!
Oder wie Gene Roddenberry selbst es am besten ausdrückte:
„Die Menschheit wird eines Tages zu den Sternen aufbrechen, aber noch wichtiger ist: Sie wird gelernt haben, in Frieden miteinander zu leben.“
Quelle: The Star Trek Philosophy (Vortrag von Roddenberry auf der Indiana University, 1976).
Für Alle, die mehr zum gesamten Phänomen Star Trek lesen möchten, empfehlen wir das Buch des deutschen Autors und Star Trek Experten Björn Sülter mit dem passenden Titel "Es lebe Star Trek"!
Für alle, die sich ebenfalls wissenschaftlich oder technisch mit Star Trek befassen möchten, empfehlen wir folgende Bücher
Die Physik von Star Trek von Lawrence M. Krauss
und wie zuvor schon im Video gezeigt: Die STAR TREK Physik: Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt und andere galaktische Erkenntnisse
Und was natürlich in keinem Bücherregal von Star Trek Fans oder jenen, die es noch werden wollen fehlen darf: Star Trek: Die Technik der U.S.S. Enterprise. Das offizielle Handbuch
Gene Roddenberry wurde am 19.8.1921 geboren und wäre heute also 104 Jahre alt, daher unsere heutige Veröffentlichung. Um seinem Erbe eine ausreichend ehrenvolle Stimme zu geben haben 100 Wissenschaftler:innen oder Star-Trek-Schauspieler:innen bzw. Autor:innen etc. 100 seiner besten Zitate zu seinem damals 100. Geburtstag als kurze Videobotschaften aufgenommen - was wäre also besser geeignet, um zum Abschluss dieses Blogartikels den Geist des „Great Bird of the Galaxy“ sprechen zu lassen und zu ehren:





